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Conrad
und Heike
Foto:Alpin Club Sachsen
Anhalt |
11.
Tag: Donnerstag, 26. April 2001
Breakfast now !
Zweiter
Tag im Basislager. Er beginnt mit gleißendem Sonnenschein
und jeder tut gut daran sich zu verhüllen. Nichts erinnert
mehr an die frostige Nacht (7 Grad minus). Wie immer beginnt
der Tag mit dem liebevollen Ausrufs unseres Küchenchefs
Krishna: "Breakfast now". Dann versammeln wir
uns alle im Gemeinschaftszelt beim Frühstück,
gleichzeitig dient diese morgendliche Begegnung der gegenseitige
Kontrolle unseres Zustands. Wie jeden Morgen werden Puls
(er schwankt je nach Teilnehmer zwischen 70 und 115 Schlägen
je Minute) und Sauerstoffsättigung des Blutes gemessen.
Gerade die
Sauerstoffwerte zeigen eine deutliche Tendenz nach oben,
was man wohl als verbesserten Akklimatisierungszustand bezeichnen
kann.
Am Mittag kommen tatsächlich die restlichen Tonnen
auf einer
kleinenYakkarawane das Tal herauf. Nach dem Abladen beginnen
sogleich die
hektischen Verhandlungen über einen Transort der Hochlagerausrüstung
an den
Killerhang. Die Feilscherei will und will kein Ende
Nehmen. Dann ist alles beschlossen und um 13 Uhr brechen
Ingo, Mario und
Gunther mit der Yakkarawane Richtung Killerhang auf. Sie
wollen morgen das
erste Hochlager aufbauen dortübernachten und anschließend
ins Basislager
zurückkommen. Die anderen wollen mindestens noch bis
morgen für einen ersten
Transportaufstieg am Berg warten.
Am Abend ziehen dicke Wolken auf und mit Beginn der Dunkelheit
fallen die
ersten Schneeflocken, die sich über Nacht mit einem
steifen Wind verbünden,
der anden Zeltgestängen zerrt.
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