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Hauptstrasse
in Nyalam
Foto:Alpin Club Sachsen
Anhalt |
4.
Tag: Donnerstag, 19. April 2001
6:00 Uhr wecken
Heute
ist um 6. 00 Uhr Wecken. Eilige Vorbereitungen für
die heute anstehende Fahrt nach Zhangmu auf der tibetischen
Seite. Nach einem kurzen Frühstück steht auch
schon der Bus bereit und Die Ausrüstung wird verladen.
Bei der nachfolgenden Abschiedszeremonie mit unserem nepalischen
Expeditionsorganisator Mr. Poon wird der Bus mit Blumengirlanden
geschmückt viel Glück für die Große
Reise.
Von Kathmandu (1300 m) muß man zunächst gut 1000
Meter absteigen und ein großes Flußtal durchqueren.
Noch sind alle Straße zwar eng aber gut asphaltiert.
Hinter dem Flußtal steigt die Straße an, permanent
nähern wir uns wieder den 1300 Metern Ausgangshöhe
und damit dem Grenzort Kodari. Irgendwann zwischendurch
ist uns der Asphalt unter den Reifen ausgegangen, die Straße
wird immer holpriger, und dabei ist dieser Krug noch längst
nicht bis zur Neige geleert. Kodari ist ein kleines schmutziges
Dorf, das eng an einer Seite eines wilden Flußtales
an den Hang geklebt zu sein scheint. Hier bekommen wir Mittag
und danach schreiten wir über die "Brücke
der Freundschaft" hinüber zur chinesischen Grenzkontrolle.
In Reihe aufstellen, derf chinesische Offizier möchte
Ordnung. Dann sind wir durch und auf der anderen Seite erwartet
uns eine unglaubliche einspurige Schlammpiste. Überholen
und Passieren wird jedesmal zum Abenteuer. Auf einem LKW
müssen wir jetzt auf steilen abenteuerlichen Serpentinen
hinauf nach Zhangmu dem eigentlichen chinesischen
Grenzort. Mehr als einmal wankt die Kiste bedrohlich Richtung
Abgrund aber nach zwei Stunden habenwir die gut 900 Meter
Höhendifferenz bewältigt. Im Regen stehend erwarten
wir die zweite Grenzkontrolle diesmal ohne Ringelpiez
und kurz danach beziehen wir unser Hotel. Hühnerschmaus.
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