![]() |
![]() |
![]() |
| |
 |
![]() |
Fahrerbasislager
auf 4875m
Foto:Alpin Club Sachsen
Anhalt |
8.
Tag: Montag, 23. April 2001
Aufstieg auf 5200 m
Endlich,
endlich können wir den Palast der Winde und des Staubs,
verlassen. Heute morgen ist zusammenpacken angesagt und
dann beginnt die Verladeprozedur auf die Yaks. Der chinesische
Offizier teilt uns überraschend mit, dass nicht mehr
als 40 Kilogramm auf einen Yak geladen werden dürfen,
ursprünglich war von maximal 60 die Rede und es gibt
keinen Grund für Mindergewicht wie etwa zu viel Schnee.
Das ist starker Tobac, denn die meisten fertig verpackten
Tonnen wiegen zwischen 25 und 30 Kilo. Also Umpacken und
am Ende bezahlen wir für die nicht eingeplanten Yaks
satte 775 US-Dollar zusätzlich. Böse Falle, aber
die Chinesen bestimmen nun mal die Spielregeln. Dann sind
die Yaks beladen und unser langer Marsch beginnt. Etwa 12
Kilometer über eine eisbedeckte Schwemmebene, danach
steil bergan das Moränental hinauf. Der Weg zieht sich
endlos in die Länge und manch einer flucht, zuviel
Gepäck auf dem Rücken zu haben. Als wir nach 7
bis 9 Stunden Marsch einzeln versprengt im Zwischenlager
ankommen, ist in den Augen jedes Ankommenden zu lesen, wie
froh er darüber ist. Rucksack runter, ausruhen und
unser nepalesischer Koch Krishna überrascht uns an
diesem Abend mit in Knoblauch geschwenkten Bratkartoffeln,
dazu serviert er mit seinen beiden Helfern Dimar und Kuma
feine Gemüsesuppe und Dosenfrüchte. Wir leben
wie Gott im Himalaya möchte man am liebsten herausbrüllen,
aber dazu reicht an diesem Abend die Luft nicht. Zufrieden
strahlende Gesichter sagen das gleiche. Ach Leute, kann
Abendessen schön sein!
| |
![]()  |
Zurück |
©
2001 alpin-club sachsen-anhalt. All Rights Reserved. |
|
|
|